Logbuch

In einem Kantonallager passiert so einiges – das Logbuch berichtet aus der Sicht der Hauptakteure Greti und Oski, sowie den Pios.

Logbuch von Greti & Oski, Montag, 21. Juli 2014

Allgemeine Lage

Gestern waren so viele Leute wie noch nie auf dem Lagerplatz! Neben all diesen netten Wölfen, Pfadis und Pios sind auch noch Mamis, Papis, Grosseltern und andere Erwachsene aufgetaucht. Sie haben uns viele gute Wünsche überbracht und von uns Autogramme erhalten. Wir haben uns sehr gefreut. Greti kam kaum nach mit dem Kochen des Algentees. An der Abschlussfeier der Wölfe in der ersten Woche gab es übrigens eine grosse Degustation von Greti’s Algentee, alle haben sehr geschwärmt. Was uns etwas Angst macht, sind die Bau- und Zeitpläne für den neuen Leuchtturm, die bedrohlich nahe bei unserem schönen Turm stehen. Wir finden das eine Frechheit! Wir trauen uns aber nicht, die Pläne zu entfernen, weil wir keinen Krach wollen. Der Sturm gestern hat unserem alten Leuchtturm gar nichts ausgemacht, der hält alles aus und steht noch mindestens 100 Jahre!

Ausblick und Absichten

Wir haben nur noch eine knappe Woche Zeit, um unseren schönen Leuchtturm zu retten! Wir sind aber sicher, dass wir das gemeinsam schaffen. Jetzt, wo ganz viele neue Wölfe da sind, sowieso. Greti und Oski bleiben auf jeden Fall gesund. Dank genug Algentee und viel frischer Luft. Nach wie vor ist unser Leuchtturm zwischen 11 und 12 Uhr und von 13 bis 14 Uhr am Mittag offen für Besichtigungen. Heute Morgen sind wir in der Stunde vor dem Mittag auch persönlich anwesend und freuen uns über ein Treffen. Am Mittwoch kann man mit uns von 13 bis 14 Uhr Papier-Schiffli beim Leuchtturm bauen. Und am Donnerstag sind wir zur gleichen Zeit beim Leseboot anzutreffen und spinnen Seemannsgarn. Das bedeutet, dass wir spannende Geschichten erzählen. Es gibt übrigens auch einen schönen Pool beim Leuchtturm, in dem alle baden dürfen.

Logbuch von Greti & Oski, Mittwoch, 16. Juli 2014

Allgemeine Lage

Es gefällt uns sehr gut, dass so viele Pfadis rund um unseren Leuchtturm wohnen. Am Montag haben wir mit ihnen Papierschiffli gebastelt, das war sehr lustig. Sie sind immer nett zu uns und machen uns Hoffnung, dass es schon gut kommt mit unserem Leuchtturm. Wir wurden auch schon zu Aktivitäten eingeladen, damit wir wieder etwas fröhlicher werden. Zum Beispiel durften wir bei den Wölfen von Grenchen und Bettlach am Sportblock zuschauen, das hat uns sehr gefreut.

Die Eröffnungsfeier am Sonntagabend haben wir immer noch in bester Erinnerung. Unglaublich, wie laut diese vielen Kinder waren und wie sie die Architekten Giz&Chrage vertrieben haben. Wir glauben jetzt fest daran, dass uns alle Wölfe, Pfadis und Pios helfen, den Leuchtturm zu retten. Die Pläne der Kapitäne François, Courage und Barilla funktionieren ganz sicher!
Apropos gibt es am Kiosk auch Tattoos mit unseren Namen drauf. Die sind total super, unsere Fans können jetzt „Greti & Oski“ am Oberarm tragen. Das macht uns ziemlich stolz. Wir haben uns schon ganz viele gekauft, für schlechtere Zeiten. Das mit dem Anker gefällt uns am besten.

Ausblick und Absichten

Wir haben übrigens einen gelben Briefkasten am Leuchtturm und freuen uns immer über liebe Post. Der Schlitz ist optimal für Briefchen, es haben aber auch kleine Geschenke Platz. Wir haben noch einiges vor diese Woche. Heute erzählen wir zwischen 13 und 14 Uhr Geschichten beim Leseboot(vom Turm RichtungWölfiplatz). Morgen Donnerstagnachmittag ab 17 Uhr gibt es Sirup und Guezli beim Leuchtturm und alle können gemütlich mit uns plaudern. Vielleicht erfahren wir dann noch etwas mehr über all die lieben Leute hier. Für die, die nicht gerne Sirup haben, macht Greti auch gerne einen feinen Algentee. So oder so sollte man den Becher dabei haben. Am Freitag kommen sicher ganz viele an unsere Protestaktion für den Leuchtturm und bringen grosse Plakate mit. Damit können wir der Gemeinde zeigen, dass es den alten Turm unbedingt braucht. Der Leuchtturm ist übrigens jeden Tag von 11 bis 12 und von 13 bis 14 Uhr offen für Besichtigungen. Wir freuen uns über Besuch.Oski macht sich etwas Sorgen, dass der Steg schmutzig wird, weil jetzt so viele Leute bei uns zu Besuch sind. Er wischt ihn jetzt doppelt so häufig, also etwa sechsmal am Tag.